Klausurenskandal erreicht nun endgültig das Gemeinsame Prüfungsamt

von Mirko Laudon

Der Fall um Richter Jörg L., der zuletzt als Referatsleiter im niedersächsischen Justizprüfungsamt in Celle beschäftigt war und seit mehreren Jahren Lösungen für das zweite Staatsexamen an Referendare weitergegeben zu haben, dürfte nun endgültig das Gemeinsame Prüfungsamt (GPA) in Hamburg erreichen.

Gestern legte der Angeklagte Jörg L. vor dem Landgericht Lüneburg ein umfangreiches Geständnis ab, über das heute die Frankfurter Allgemeine Zeitung („Ich war Richter und sie war 21“) berichtet. Darin wird über seine Beziehungen zu Referendarinnen berichtet, die er mit Klausurlösungen versorgte und darüber hinaus auch über seine geschäftlichen Aktivitäten. Er sei mit einer Vorstellung von 20.000 Euro in die Verhandlungen für die Prüfungsthemen gegangen, wohlwissend, dass er diese nicht erzielen werde – stattdessen habe man sich dann auf 6000 Euro für drei Klausuren geeinigt ...

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