Ulrich Herb: Creative-Commons-Lizenzen und Open-Access-Zeitschriften

Ulrich Herb* Creative-Commons-Lizenzen und Open-Access-Zeitschriften JurPC Web-Dok. 5/2015, Abs. 1 - 38 Das Directory of Open Access Journals (DOAJ)[1] wird von der Bibliothek der Universität Lund (Schweden) betrieben und gilt als, wenn auch nicht vollständiges, so doch umfassendes Verzeichnis von Open-Access-Zeitschriften. Eine Analyse des DOAJ gibt daher Einblick in Verbreitung und Merkmale der Open-Access-Journale – dies gilt auch für ihre rechtlichen Eigenschaften. Gemein ist den im DOAJ geführten Journalen, dass ihre Inhalte (sprich: ihre Artikel als Volltexte) entgeltfrei gelesen und heruntergeladen werden können. Allerdings begnügen sich zahlreiche Journale nicht damit, Lesern ihre Texte rein kostenfrei bereitzustellen, sondern räumen weitergehende Nutzungsoptionen ein und stellen ihre Inhalte dabei unter spezielle Content-Lizenzen, die Creative-Commons-Lizenzen (CC-Lizenzen). Mit der Verbreitung und Nutzung dieser Lizenzen unter den Journalen des DOAJ befasst sich dieser Beitrag, dessen Daten und Tabellen online Open Access verfügbar sind (Herb, 2014). Als Basis der Erhebung dienten Metadaten des DOAJ zu den gelisteten Zeitschriften, die als CSV-Datei am 22.08.2014 von der DOAJ-Website heruntergeladen wurden.[2] Wo nötig wurden diese Informationen durch Recherchen in der DOAJ-Datenbank ergänzt. Zum erwähnten Stichtag wies das DOAJ 9.967 Open-Access-Zeitschriften nach. Abs. 1 Creative Commons Abs. 2 Creative Commons ist eine im Jahr 2001 gegründete gemeinnützige Organisation, sie stellt Standard-Lizenzverträge bereit, mittels derer Urheber Nutzern Nutzungsrechte an ihren Werken freigeben können ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK