Kriminelle Kapuzenpullover: Das Ende des Hoodiejournalismus?

von Mirko Laudon

Wer demnächst in die USA reist, genauer gesagt nach Oklahoma, sollte den geliebten Hoodie besser zuhause lassen. Das Tragen eines Kapuzenpullovers in der Öffentlichkeit soll nämlich dort bald kriminell sein. Das zumindest sieht ein Gesetzentwurf des republikanischen Senators Don Barrington vor, der damit für mehr Sicherheit sorgen will.

Seiner Meinung nach helfe der Hoodie nämlich vielen Tätern, bei ihren Verbrechen unerkannt zu bleiben. Vor allem bei Raubüberfällen sei immer wieder zu beobachten, wie die hochgezogene Kapuze genutzt werde, um die Identität vor Überwachungskameras zu verschleiern. Was wäre bloß hierzulande los, wenn man den Journalisten ihre Hoodies verbieten wollen würde? Dort ist das Kleidungsstück praktisch ein Statement.

Zukünftig könnte allein das Tragen solcher Sweatshirts mit Kapuze in Oklahoma eine Straftat darstellen, inklusive einer saftigen Geldstrafe von bis zu 500 Dollar. Auch eine Gefängnisstrafe bis zu einem Jahr wäre möglich, wenn dem Gesetz im Februar zugestimmt werden sollte ...

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