Kriminelle Kapuzenpullover: Das Ende des Hoodiejournalismus?

von Mirko Laudon

Wer demnächst in die USA reist, genauer gesagt nach Oklahoma, sollte den geliebten Hoodie besser zuhause lassen. Das Tragen eines Kapuzenpullovers in der Öffentlichkeit soll nämlich dort bald kriminell sein. Das zumindest sieht ein Gesetzentwurf des republikanischen Senators Don Barrington vor, der damit für mehr Sicherheit sorgen will.

Seiner Meinung nach helfe der Hoodie nämlich vielen Tätern, bei ihren Verbrechen unerkannt zu bleiben. Vor allem bei Raubüberfällen sei immer wieder zu beobachten, wie die hochgezogene Kapuze genutzt werde, um die Identität vor Überwachungskameras zu verschleiern. Was wäre bloß hierzulande los, wenn man den Journalisten ihre Hoodies verbieten wollen würde? Dort ist das Kleidungsstück praktisch ein Statement.

Zukünftig könnte allein das Tragen solcher Sweatshirts mit Kapuze in Oklahoma eine Straftat darstellen, inklusive einer saftigen Geldstrafe von bis zu 500 Dollar. Auch eine Gefängnisstrafe bis zu einem Jahr wäre möglich, wenn dem Gesetz im Februar zugestimmt werden sollte ...

Zum vollständigen Artikel


  • Don Barrington, Oklahoma senator, presses bill to ban hoodies in public

    washingtontimes.com - 6 Leser, 34 Tweets - Sen. Don Barrington from Oklahoma has brought forth an amendment that would, if passed, ban the public wearing of clothing that conceals or disguises the wearer — including hoodies.

  • #Hoodiejournalismus: Warum ein Kleidungsstück zum Symbol wurde

    horizont.net - 22 Leser - Kai Diekmann hat ihn in der hiesigen Medienbranche populär gemacht, Stefan Plöchinger verhilft ihm zum Durchbruch:Der Kapuzenpulli, auch "Hoodie" genannt. Seit der "Bild"-Chef im vergangenen Jahr im Silicon Valley weilte, gilt das lässige Kleidungsstück hierzulande als der neue Zweireiher für junge und jung gebliebene Medienschaffende. Derzeit w...

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK