Hohe Hürden

von Carl Christian Müller

Der Mandant sollte seinen Führerschein abgeben, hatte diesen indes bereits vor geraumer Zeit verloren. In diesen Fällen hat der Betroffene der zuständigen Behörde an Eides Statt zu versichern, den Führerschein verloren zu haben. Entsprechend begab sich mein Mandant zum Straßenverkehrsamt und bekundete, eine solche Versicherung an Eides Statt abgeben zu wollen.

Zu seiner Überraschung schickte ihn die dortige Sachbearbeiterin nach Rücksprache mit ihren Kollegen weg. Eine bloße Versicherung an Eides Statt sei nicht ausreichend. Die Erklärung müsse “notariell beglaubigt” werden.

Entsprechend konsterniert suchte mein Mandant mich auf und erkundigte sich, ob er tatsächlich einen Notar hinzuziehen müsse ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK