Diskussion um den Vorschlag des BA-Chefs Weise zu einer freiwilligen Rente mit 70

Mit einer provokant klingenden Forderung hat der der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, zu Beginn des neuen Jahres von sich reden gemacht. Angesichts des Fachkräftebedarfs in Deutschland plädiert Weise für zusätzliche Anreize, um Ältere bis zum Alter von 70 Jahren im Berufsleben zu halten. "Flexible Ausstiege aus dem Erwerbsleben in Rente sind grundsätzlich ein gutes Modell", sagte Weise der "Welt". Jetzt habe man an dem einen Ende begonnen und den früheren Ausstieg mit der Rente mit 63 ermöglicht. "Man sollte nun auch Anreize dafür setzen, dass Arbeitnehmer, die fit sind, freiwillig bis 70 arbeiten können", forderte Weise. Für den Arbeitsmarkt wäre das gut, betonte der BA-Vorstand. Offenbar geht Weise davon aus, dass der am 1. Juli vergangenen Jahres in Kraft getretene § 41 Satz 3 SGB VI (hierzu zuletzt Poguntke, NZA 2014, 1372) noch nicht ausreichend ist, obwohl er immerhin ein erster Schritt in die von ihm gewiesene Richtung darstellt. Nach dieser Vorschrift können die Arbeitsvertragsparteien das Arbeitsverhältnis beliebig oft verlängern, wenn es an sich bis zum Zeitpunkt des Renteneintritts des Arbeitnehmers befristet ist ...

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