Amtsrichter des AG Bremen verurteilt LVM-Versicherung zur Zahlung restlicher Sachverständigenkosten in Höhe von knapp 15,– €, weist allerdings die vorgerichtlichen Anwalskosten ab mit Urteil vom 10.10.2014 – 7 C 155/14 -.

von Willi Wacker

Hallo verehrte Captain-Huk-Leserinnen und Leser,

heute morgen geht es von der einen Hansestadt, nämlich Hamburg, zur anderen Hansestadt, nämlich Bremen. Nachfolgend veröffentlichen wir für Euch hier noch ein Urteil des AG Bremen analog dem Urteil mit dem Aktenzeichen 7 C 154/14, das wir am 24.11.2014 hier veröffentlicht hatten. Die Sachverständigenkosten wurden wieder zugesprochen, die vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten hingegen nicht. In meinen Augen ist das falsch, denn die Schadensabwicklung eines Unfallschadens ist heute nicht mehr einfach. Die Versicherer richten sich nicht mehr nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung. Sie entwerfen eigene Honoratabellen. Sie begründen mit immer neuen Argumenten ihre Kürzungstaktik. Insoweit ist bereits professionelle, sprich: anwaltliche, Hilfe notwendig. Lest selbst und gebt Eure Kommentare ab.

Viele Grüße und eine schöne Woche. Willi Wacker

Geschäfts-Nr: 7 C 155/2014 Verkündet am 10. Oktober 2014

AMTSGERICHT BREMEN

IM NAMEN DES VOLKES

URTEIL

In dem Rechtsstreit

… ,

-Kläger-

gegen

LVM Landwirtschaftlicher Versicherungsverein Münster a.G., vertr.d.d. Vorstand, dieser vertr.d.d. Vorsitzenden Jochen Herwig, Kolde-Ring 21, 48126 Münster,

hat das Amtsgericht Bremen gem. § 495a ZPO ohne mündliche Verhandlung aufgrund der bis zum 25. September 2014 eingegangenen Schriftsätze durch Richter am Amtsgericht Dr. D. für Recht erkannt:

Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger Euro 15,23 nebst Zinsen in Höhe von 5-Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 4. Februar 2014 zu zahlen.

Die Klage wird im Übrigen abgewiesen.

Die Kosten des Rechtsstreits werden gegeneinander aufgehoben.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Die Berufung gegen dieses Urteil wird nicht zugelassen.

Der Darstellung des Tatbestandes bedarf es gem. § 313a Abs. 1 S ...

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