Jagd auf jugendliche Intensivtäter

von Mirko Laudon

Als „Intensivtäter“ gilt in Hamburg jeder Gesetzesbrecher, der wiederholt nach ähnlichen Taten geschnappt wird. Allein diese Gruppe der Intensivtäter ist verantwortlich für die Hälfte aller von Jugendlichen begangenen Delikte – vor allem Raub, Diebstahl, Körperverletzung und Nötigung.

Jeder dieser Täter wird von der Polizei in Hamburg einzeln betreut – rund um die Uhr! Dabei kümmert sich jeder Beamte um bis zu zwanzig Jugendliche und Heranwachsende zwischen 14 und 25 Jahre. Sie versuchen, den Jugendlichen auf der schiefen Bahn mit Härte, Aufmerksamkeit und Gesprächen zu begegnen. Die Hemmschwelle, auch Waffen einzusetzen, ist bei diesen jugendlichen Intensivtätern besonders gering – es genügen schon kleinste Ehrverletzungen. Kein leichter Job, der von den Polizeibeamten viel abverlangt.

Null Toleranz: Konzept „Manndeckung“

Es gilt, gegenüber jugendlichen Intensivtätern null Toleranz zu zeigen: Straftaten unnachgiebig zu verfolgen, sie nicht damit durchkommen zu lassen und diese Jugendlichen stetig „im Auge zu behalten“ ...

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Jagd auf Intensivtäter intensivtaeter - SPIEGEL.TV

Die Hamburger Kriminalbeamten Michael Müller und Alexander Thiel haben eine spezielle Kundschaft: Junge Intensivtäter, die immer wieder straffällig werden.



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