“Schiffbruch mit Tiger”: 13 Jahre Haft für eine sehr spezielle Raubtierleidenschaft

von Rainer Pohlen

Heute berichte ich über eine sehr spezielle Variante von Ang Lees oscarprämiertem Film “Schiffbruch mit Tiger”:

Der offensichtlich ziemlich wohlhabende chinesische Immobilienhändler Xu hat eine besondere Vorliebe für große, gestreifte Raubkatzen, die ihm jetzt zum Verhängnis wurde. Weil der Mann gemeinsam mit etlichen Geschäftspartnern in der Provinz Guangdong 3 Tiger töten ließ und diese sukzessive verspeiste, ist er – wie spiegel-online berichtet - von einem Berufungsgericht zu satten 13 Jahren Haft verurteilt worden. Die 15 mitangeklagten Raubkatzengourmets wurden zu Haftstrafen zwischen 5 und 6 1/2 Jahren verdonnert. Wenn das kein Schiffbruch ist!

Herr Xu habe die Tiger lebendig gekauft und vor den Augen der Mitangeklagten töten lassen, heißt es in dem Beitrag. Einer der Teilnehmer habe das mit seinem Handy gefilmt, welches später – was für ein Pech aber auch! – von der Polizei beschlagnahmt und im Prozess als Beweismittel verwendet wurde. Die Knochen und das Fleisch der Tiere dienten Xu dann als Mahlzeit ...

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