Er will es wieder tun …

von Mirko Laudon

Obwohl Norbert Blüm, der wohl bekannteste Bundesarbeits– und Sozialminister der Republik, längst eine wohl recht üppige Pension bezieht, will er uns auch an der Schwelle zu seinem 80. Geburtstag weiterhin über das deutsche Justizsystem belehren.

„Es reicht!“ hatte Norbert Blüm als Antwort an seinen wohl größten Kritiker Thomas Fischer auf dessen Artikel in der „Zeit“ geschrieben, in dem er den Autor wenig charmant – im Ergebnis aber wohl zutreffend bezeichnet als

kleinen, kurzatmigen, halssteifen Mannes, der einfache Scherze und kurze Sätze liebt, von der Welt immer überrascht ist und aus der Fähigkeit, frühkindliche Ahnungslosigkeit zu simulieren, das Beste gemacht hat.

Norbert Blüm ist immer noch sehr erregt über die Kritik des Bundesrichters. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ sagte er sinngemäß: Der Fischer, das sei einer dieser Richter, die wohl glauben, sie seien mit dem lieben Gott verwandt; einer von denen, die es in ihrer Selbstherrlichkeit nicht fertigbrächten, über Fehler bei der Rechtsanwendung auch nur nachzudenken, geschweige denn sie einzugestehen. Norbert Blüm hatte Thomas Fischer mehrfach aufgefordert, mit im ein öffentliches Streitgespräch abzuhalten ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK