Information zur Reform des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes

Ein Beitrag der ARAG SE Information zur Reform des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes Seit 2007 haben Eltern, die nach der Geburt ihres Kindes beruflich kürzer treten wollen, um sich dem Nachwuchs zu widmen, einen Anspruch auf Elterngeld. Bundestag und Bundesrat haben eine Reform des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes - kurz: BEEG - verabschiedet.

Väter und Mütter, die in Teilzeit arbeiten möchten, können künftig länger als bisher Elterngeld beziehen. Außerdem wird es einen Partnerschaftsbonus geben und auch die Elternzeit soll flexibler nutzbar sein. Was sich für Eltern im Einzelnen ändern wird, erläutern die ARAG Experten.

Bei Teilzeitjob gibt es Elterngeld Plus

Nach der derzeitigen Regelung ist der Bezugszeitraum für einen Elternteil grundsätzlich auf 12 Monate begrenzt. Mit den zwei zusätzlichen Partnermonaten können Väter und Mütter gemeinsam maximal 14 Monate Elterngeld beziehen. Auch Alleinerziehende erhalten die staatliche Leistung 14 Monate lang. Ob in dieser Zeit Einkommen erzielt wird oder nicht, spielt für die Anspruchsdauer keine Rolle. Das bedeutet: Selbst wenn das Elterngeld wegen eines Teilzeitjobs nur gekürzt ausgezahlt wird, bleibt es bei der maximalen Bezugsdauer.

In Zukunft gilt die 12- bzw. 14-monatige Bezugsdauer nur noch für Elternteile, deren Einkommen vollständig wegfällt. In der neuen Regelung heißt dieses Elterngeld Basiselterngeld. Mütter und Väter, die neben der Betreuung des Kindes in Teilzeit arbeiten gehen, haben dagegen Anspruch auf das neue Elterngeld Plus. Beim Elterngeld Plus gibt es die Förderung für den doppelten Zeitraum, d.h. aus einem Elterngeldmonat werden zwei Elterngeld Plus-Monate. In der Summe der gezahlten Monatsbeträge ist das Elterngeld Plus zwar begrenzt auf das, was bei einer vollen Unterbrechung der Erwerbstätigkeit gezahlt würde ...

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