Alkohol bei der Jagd - das Bundesverwaltungsgericht zur Unzuverlässigkeit im Waffenrecht - Humor in der mündlichen Verhandlung

von Rechtsanwalt Lars Donath


Dass es zuweilen vorkommen mag, dass die Jagd mit etwas Hochprozentigem „begleitet“ wird, gehört wohl eher zum Allgemeinwissen. Die Jägerschaft sollte sich allerdings hüten, dem Alkoholkonsum allzu sehr frönen. Mit Urteil vom 22.10.2014 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht (Az. 6 C 30/13) eine Entscheidung des OVG Münster, wonach die Klage eines Jägers auch in letzter Instanz ohne Erfolg blieb. Dem Jäger wurde die 1974 und 1990 erteilte waffenrechtliche Erlaubnis widerrufen, nachdem dieser betrunken im Straßenverkehr von einem Polizeibeamten angehalten wurde. Er war zuvor auf der Jagd und hatte gar mit einem „beachtlichen Blattschuss“ einen Rehbock erlegt.

Die Gerichte hatten sich nun damit zu befassen, ob der Kläger noch die erforderliche Zuverlässigkeit im Sinne des Waffenrechts aufweist. Die Rechtsmittel hatten im Ergebnis keinen Erfolg ...

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