Exhumiert und fotografiert {Ham’s a Courage? Dann CLICK!}

von Liz Collet

Gestern hatte ich es fast schon ausgezwitschert.

Dabei muss man es sich wirklich gut und mehr als zwei oder drei mal überlegen, bevor man Sätze wie diese sagt:

https://twitter.com/LizCollet/status/549636809115058176

Als ich von Exhumieren und Fotografieren frotzelnd die Fantasie mancher Mitleser und Follower wild anzukurbeln schien, die – im Hintersinn meinen eigentlichen Beruf und damit auch verbundene Tätigkeiten rund um Mord- und andere Fälle, die auch Rechts- und Gerichtsmedizin beschäftigen – wohl ihrem Kopfkino kaum noch hinterherkamen.

Dabei ist es nun mal wirklich so: Manches muss man ausbuddeln, exhumieren, um es fotografieren zu können.

Ich warne dennoch, derlei bei ahnungs- und harmlosem Publikum allzu leichtsinnig laut zu sagen. Es gibt Berufe, die da wirklich gleich an Finsteres denken. Und Sie mancher Dinge verdächtigen könnten, die dann tatsächlich des Beistands eines Strafverteidigers bedürfen, um wüste Verdächtigungen wieder zu entkräften. CAVE – es gibt Fälle und Urteile, die selbst beim BGH bestätigt werden, ohne dass je die Leiche gefunden wurde. Heute geschehen im Fall “Mord ohne Leiche”. Das Revisionsurteil betrifft die Ermordung einer seit April 2007 verschollenen Philippinin. Nach den Feststellungen des Landgerichts Köln war die Philippinin mit ihrem ehelichen Sohn nach Streitigkeiten mit ihrem Ehemann aus der gemeinsamen Wohnung im Haus der Angeklagten ausgezogen und hatte eine eigene Wohnung bezogen. Von dort war sie im April 2007 derart plötzlich und ohne Hinweis auf ihren Verbleib verschwunden, dass von ihrem unnatürlichen Tod auszugehen ist ...

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