Warmes Heim dank Google – gesteuert per Smartphone

von Jennifer Jähn

Es ist so weit. Vor einem knappen Jahr wurde die Firma Nest, ein Hersteller von Thermostaten und Rauchmeldern, von Google für mehrere Millionen Euro übernommen. Nun erfolgt die Integration innerhalb des Unternehmens.

Bei der Übernahme erweckte Nest durch die Erklärung: „Unsere Datenschutzbestimmungen bleiben exakt unsere Datenschutzbestimmungen, die ändern sich nicht […]“ zunächst noch den Anschein, dass Google keine Kenntnisse über erhobene Nutzerdaten erlangen soll. Nun werden die Nest-Funktionen jedoch in die Google-App eingebunden, sodass es zwangsläufig zur Weiterleitung von Informationen kommt.

Ziel des Ganzen ist, es dem App-Nutzer zu ermöglichen, von überall seine Heizung zu Hause einschalten bzw. regulieren zu können.

Steuerungsvarianten der Thermostate

Es bestehen drei wesentliche Steuerungsvarianten. Neben der manuellen Bedienung des Nest-Thermostates über die App, hat der Nutzer die Möglichkeit, Sprachbefehle zu aktivieren, sodass mit einem einfachen Kommando die Temperatur festgelegt werden kann. Dafür muss der Nutzer Google nur das Einstellen der Temperatur erlauben.

Als dritte Variante kann die App das Thermostat automatisch steuern, mit dem Ziel, dass sich die Heizung einschaltet, sobald sich der Nutzer auf dem Heimweg befindet. Wenn Sie sich jetzt fragen, woher die App weiß, wann ein Nutzer den Heimweg angetreten hat: Über Ortungsdienste wird der App der genaue Standort einer Person mitgeteilt ...

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