Vorweggenommene Erbfolge: Wiederkehrende Leistungen mit oder ohne Zinsanteil?

Wird die Höhe der monatlich zu entrichtenden Rate allein aus einer Aufteilung des Grundstückswertes errechnet, kommt es bei den Zahlungsempfängern zu keinem Zinszufluss. Eine entgeltliche Kapitalüberlassung zur Nutzung seitens der Zahlungsempfänger liegt nicht vor und damit auch keine Zinspflicht gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG ( FG Düsseldorf 22.10.14, 7 K 451/14 E ; Rev. zugelassen).

Es fehlt in diesem Fall an einem entgeltlichen Leistungsaustausch bezüglich des fiktiven Zinsanteils zwischen Eltern (Klägern) und Kindern. Die über den gesamten Zeitraum geleisteten Zahlungen entsprechen im Wesentlichen dem Nennwert der Kapitalforderung: Die Eltern hatten ihren Kindern ein Grundstück (Wert lt. Gutachten 393.000 EUR) übertragen. Die Kinder sollten 31 Jahre lang 1.000 EUR im Monat zahlen (372.000 EUR). Die wiederkehrenden Zahlungen konnten damit keinen Zinsanteil enthalten ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK