Datenschutz – Jahresrückblick 2014 – Teil 2

Es folgt der zweite Teil unseres Jahresrückblicks, der die Monate April bis Juni 2014 umfasst.

April

Der April war aus datenschutzrechtlicher Sicht äußerst ereignisreich.

Anfang des Monats gab das BSI bekannt, dass zum wiederholten Male Millionen Zugangsdaten gestohlen worden waren. Betroffen waren E-Mail-Postfächer, Webshops, soziale Netzwerke und verschiedene Internetforen.

Kurze Zeit später kippte der EuGH die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung – ein Jubeltag für Datenschützer, ein Ärgernis für Sicherheitsbehörden. Zwar ist eine neue Regelung zur Vorratsdatenspeicherung in der Zukunft nicht ausgeschlossen, diese wird jedoch hohe Hürden zu nehmen haben.

Weniger erfreulich war die Nachricht über Heartbleed. Ein schon längere Zeit existierender und im Frühjahr bekannt gewordener Programmierfehler führte zu der gravierenden Sicherheitslücke.

Auch Facebook hörte nicht auf, die Datenschützer zu beschäftigen: Nach der Einführung von “Custom Audiences” wurde diese Funktion nun ausgeweitet.

Der Monat schloss mit einem Beitrag, der niemand kalt lässt: Die Zulässigkeit der Datenweitergabe an Jugendämter. Hier möchten wir noch einmal betonen, dass sowohl aus unserer Sicht als vermutlich auch aus der Sicht aller Datenschutzaufsichtsbehörden das Kindeswohl eines der wichtigsten Güter in unserer Gesellschaft ist und keinesfalls nachrangig behandelt werden darf.

Mai

Nach den Erkenntnissen aus den Snowden-Enthüllungen wird verschlüsselter E-Mail-Verkehr breiten Teilen der Bevölkerung immer wichtiger ...

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