Wichtiger Tipp für Arbeitgeber für 2015: Dokumentationspflicht auch für geringfügig bzw. kurzfristig Beschäftigte

von Markus von Laufenberg

Mit dem zum 01.01.2015 in Kraft tretenden Mindestlohngesetz (MiLoG) hat der Gesetzgeber die Dokumentationspflicht der Arbeitgeber über die Arbeitszeiten von geringfügig oder kurzfristig Beschäftigen (Minijobber) sowie von Beschäftigten aus den in § 2a des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz genannten Wirtschaftsbereichen (Baugewerbe, Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe, Personenbeförderungsgewerbe, Speditions-, Transport- und damit verbundene Logistikgewerbe, Schaustellergewerbe, Unternehmen der Forstwirtschaft, Gebäudereinigergewerbe, Unternehmen, die sich am Auf- und Abbau von Messen und Ausstellungen beteiligen) erheblich erweitert.

Nach § 17 MiLoG sind ab dem 01.1.2015 Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit spätestens bis zum Ablauf des 7. auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen sind sodann mindestens 2 Jahre beginnend ab dem für die Aufzeichnung maßgeblichen Zeitpunkt aufbewahren.

Ein Verstoß gegen diese Verpflichtung ist mit einem Bußgeld bedroht.

Ein Verstoß gegen diese Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflicht ist nicht nur eine Ordnungswidrigkeit, sondern kann auch dazu führen, dass der betroffene Arbeitgeber ggf ...

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