Ihre Adressdaten, Ihre Krankenversicherung und eiskalte Anrufe….

von Liz Collet

Über einige Anrufe bei Versicherten, die eiskalt Nutzen aus Adressen und anderen Daten zu ziehen suchten, lesen Sie mehr hier in einer Warnung, die inzwischen auch von manchen Medien aufgegriffen worden ist.

Danach kommt es in Deutschland jüngst zu unerwünschten Werbe-Anrufen, in denen die Anrufer vortäuschen, im Auftrag des Ver­bandes der Privaten Krankenversicherung zu handeln. Dazu erklärt PKV-Verbandsdirektor Volker Leienbach in der Stellungnahme:

„Derzeit rufen windige Geschäftsleute unerwünscht bei Bürge­rinnen und Bürgern an, um sich personenbezogene Daten zu erschleichen. Dabei geben sie sich fälschlich als Mitarbeiter des PKV-Verbandes aus oder nutzen ähnlich klingende Namen.

Mitarbeiter des PKV-Verbandes führen selbstverständlich keine vertriebsorientierten Telefongespräche. Solche unlauteren Werbemethoden belasten die Verbraucher und schädigen den guten Ruf der Branche. Der PKV-Verband hat deshalb die zuständigen Datenschutzbehörden eingeschaltet. Auch die Bundesnetzagentur wurde informiert, um den Rufnummern­missbrauch zu verfolgen.

Die unter Vorspiegelung falscher Tatsachen entlockten Daten werden vermutlich für den Adresshandel oder für Verkaufs­gespräche zweckentfremdet. Diese so genannten ‚Cold Calls‘ erfüllen nach Ansicht des PKV-Verbandes den Tatbestand des strafbaren Verhaltens im Sinne des Bundesdatenschutz­gesetzes (§ 43 Abs. 2 Nr. 1 BDSG) ...

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