Führerschein weg, ohne bekifft gefahren zu sein?

von Thomas Will

Ich habe heute einen Artikel bei Zeit.de entdeckt, der sich mit einer “Unsitte” beschäftigt, die mir auch seit einer Zeit verstärkt aufgefallen ist. Die letzten Monate habe ich teilweise mehrmals pro Woche Mandanten vor mir sitzen, die irgend ein Betäubungsmittelverfahren hatten. Sei es Besitz kleiner Mengen, großer Mengen, Handel mit kleinen oder größeren Mengen. Alle werden völlig unabhängig von dem Strafverfahren – es sei denn, es gab einen Freispruch – im Nachgang von der Führerscheinbehörde “bestraft”.

Ist man unter Drogeneinfluss Auto gefahren, wird je nachdem ein Strafverfahren wegen einer Trunkenheitsfahrt oder ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Dann gibt es entweder eine Sperre oder ein Fahrverbot, was allerdings relativ egal ist, denn die Fahrerlaubnis wird so oder so entzogen. Spätestens im Anschluss an das Verfahren durch die Führerscheinbehörde. Und dann gibt es die übliche Auflage. Ein Jahr Abstinenznachweis – also in der Regel Urinkontrollen – und die MPU, den Idiotentest. Hat man das alles geschafft, gibt es eine neue Fahrerlaubnis ...

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