Filesharing-Abmahnung – Häufige Fehler: Falsche Angaben zum Sachverhalt

von Matthias Lederer

Nach dem Erhalt einer Filesharing-Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung durch die rechtswidrige Verbreitung eines urheberrechtlich geschützten Werkes in einer Tauschbörse gibt es einige Fehler, die von Betroffenen über die Jahre hinweg immer wieder begangen werden. In dieser Beitragsreihe werden einige dieser Fehler bei der Reaktion auf eine Filesharing-Abmahnung dargestellt.

Fehler nach Erhalt einer Abmahnung: Falsche Angaben zum Sachverhalt

Nach Erhalt einer Abmahnung stellt sich diese – sehr zum Missfallen des Anschlussinhabers – als berechtigt heraus. Dementsprechend müssten die erhobenen Ansprüche (zumindest teilweise) erfüllt werden. Der abgemahnte Anschlussinhaber sieht das aber nicht ein und wendet sich an einen Rechtsanwalt, um sich gegen die Forderung zur Wehr zu setzen. Dabei informiert er den Rechtsanwalt nicht vollständig und sogar unrichtig über den Sachverhalt.

Was ist richtig?

Wenn eine Abmahnung ausgesprochen wurde und diese berechtigt ist, so bedeutet das nicht, dass die Ansprüche der Gegenseite auch der Höhe nach angemessen sind. Der Erfahrung nach kann auch in solchen Fällen immer noch eine bessere Lösung für den Abgemahnten gefunden werden. Es ist aber unbedingt notwendig, dass der eigene Anwalt über den Sachverhalt in vollem Umfang und richtig informiert wird, damit er eine rechtlich korrekte Einschätzung vornehmen kann ...

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