Mit Feuerwerk einen schlechten Start ins neue Jahr…

Teresa Hofer

Böses Erwachen nach Silvester…. Nicht nur aufgrund der rauschenden Silvesterparty, sondern oftmals auch dadurch, dass Schäden von Feuerwerkskörpern, Raketen oder Böllern am Haus, Auto, Kleidung etc. entdeckt werden.

Die Kategorisierungen von Feuerwerkskörper, sowie die Regelungen des Gebrauchs, sind im Pyrotechnikgesetz festgehalten. Feuerwerkskörper der Kategorien F1 (geringe Gefahr, wenig Lärm) dürfen von Personen bereits im Alter von 12 Jahren verwendet werden. Die Verwendung derjenigen der Kategorie F4 (sehr hohes Gefährdungspotential, hoher Lärmpegel) ist jedoch erst Personen im Alter von 18 Jahren erlaubt. Ein Zuwiderhandeln gegen die Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes kann unter Umständen Geldstrafen bis zu einer Höhe von EUR 4.360,00 oder eine vierwöchige Freiheitsstrafe nach sich ziehen. Daneben darf jedoch auch die zivilrechtliche Haftung nicht außer Acht gelassen werden.

Die betroffenen Personen stellen sich immer sehr rasch die Fragen: „Wer haftet für die Schäden? Greift ein Versicherungsschutz – und wenn ja welcher?“

Grundsätzlich haftet nach allgemeinen schadenersatzrechtlichen Normen immer der Erwachsene, der anderen rechtswidrig und schuldhaft (absichtlich oder fahrlässig) einen konkreten Schaden zufügt. Kinder bis zum Alter von 7 Jahren können nach dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB) nicht zur Verantwortung gezogen werden. Bei Kindern bis zu 14 Jahren ist der Umstand ausschlaggebend, ob sie sich dem Unrecht der begangenen Tag bewusst waren ...

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