Hautkrebs bei Vermessungstechniker keine Berufskrankheit

Eine durch natürliche Ultraviolettstrahlung hervorgerufene Hautkrebserkrankung ist keine Berufskrankheit, entschied das VG Koblenz in einem am 17.12.2014 veröffentlichtem Urteil (v. 28.11.2014 - 5 K 437/14.KO).

Ein Beamter war bis zum Jahr 2012 im vermessungstechnischen Außendienst bei der beklagten Stadt beschäftigt. 2005 diagnostizierte ein Arzt eine Frühform des hellen Hautkrebses. Dies teilte der Vermessungstechniker der Beklagten im Mai 2013 mit und beantragte die Anerkennung als Berufskrankheit. Er sei wegen seiner beruflichen Tätigkeit über viele Jahre sonnenbedingter Ultraviolettstrahlung ausgesetzt gewesen. Nachdem die Stadt dies abgelehnt hatte, erhob er nach erfolglosem Widerspruch Klage vor dem VG Koblenz und berief sich dabei auf die Anlage 1 zur Berufskrankheiten-Verordnung ...

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