Überprüfung der Gesellschafter-Geschäftsführerbezüge vor dem 1.1.2015

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Wer als Gesell­schaf­ter auch die Geschäfte sei­ner GmbH führt, kann seine Bezüge nur dann von der Steuer abset­zen, wenn sie ange­mes­sen sind. Ob das der Fall ist, muss spä­tes­tens nach Ablauf von drei Jah­ren über­prüft wer­den. Falls die Bezüge eines Gesellschafter-Geschäftsführers zuletzt im Jahre 2011 für die Jahre 2012 bis 2014 fest­ge­legt wor­den sind, müs­sen sie noch vor dem 1.1.2015 neu berech­net wer­den (BMF, Schr. v. 3.1.1996, IV B 7 ‑ S 2742 ‑ 71/95, BStBl .1996 I S. 53 sowie BMF, Schr. v. 5.1.1998, IV B 7 ‑ S 2742 ‑ 1/98, BStBl. 1998 I S. 90).

Ange­mes­sen sind die Bezüge dann, wenn auch ein frem­der Geschäfts­füh­rer, der keine Betei­li­gung an der GmbH hält, diese Ent­loh­nung für seine Tätig­keit erhal­ten hätte. Das ist für alle Gehalts­be­stand­teile geson­dert zu prü­fen: Fest­ge­halt, Zusatz­ver­gü­tun­gen (z. B. Tan­tie­men, Gra­ti­fi­ka­tio­nen), Pen­si­ons­zu­sa­gen und Sach­be­züge ...

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