Mindestlohn: Dokumentations- und Aufzeichnungspflichten beachten!

von Dominik Nowak

Ab dem 01.01.2015 gilt das Mindestlohngesetz! Mit dem Gesetz entsteht nicht nur ein Anspruch auf Mindestlohn für jeden in Deutschland beschäftigten Arbeitnehmer. Tatsächlich wird für verschiedene Arbeitgeber eine besondere Dokumentationspflicht der Arbeitszeiten eingefügt. Diese gilt zum Beispiel bei der Beschäftigung von Minijobbern und in bestimmten Branchen, wie zum Beispiel im Baugewerbe oder im Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe. Mit Einführung des Mindestlohngesetzes kommt damit auch auf viele kleine (Handwerks-)Betriebe ein doch beachtlicher Verwaltungsmehraufwand zu.

Dokumentations- und Aufzeichnungspflichten

Gemäß § 17 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) bestehen für Arbeitgeber die Minijobber beschäftigen, branchenunabhängig, konkrete und zwingende Dokumentations- und Aufzeichnungspflichten bezüglich der tatsächlichen Arbeitszeit. Das Gleiche gilt für Arbeitgeber die in den Branchen tätig sind, die in § 2a des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes genannt werden. Dies sind

das Baugewerbe, das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe, das Personenbeförderungsgewerbe, das Speditions-, Transport- und damit verbundene Logistikgewerbe, das Schaustellergewerbe, Unternehmen der Forstwirtschaft, Das Gebäudereinigungsgewerbe, Unternehmen, die sich am Auf- und Abbau von Messen und Ausstellungen beteiligen, Unternehmen der Fleischwirtschaft ...Zum vollständigen Artikel


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