„Intensivtäter“ bei der Berliner Polizei

von Mirko Laudon

Weil die Ber­li­ner Po­li­zei be­vor­zugt tür­kisch– und ara­bisch­stäm­mige Be­wer­ber ein­stelle, sei die Durch­set­zung des Rechts ge­fähr­det, meint zu­min­dest Thilo Sar­ra­zin und of­fen­bart da­mit ein­mal mehr sein ver­schro­be­nes Weltbild.

In­ten­siv­tä­ter und ge­bro­che­nes Kiez-Deutsch

In ei­ner Ko­lumne für die Zü­ri­cher „Welt­wo­che“ klagt der ehe­ma­lige Ber­li­ner Fi­nanz­se­na­tor, es wür­den ara­bisch– und tür­kisch­stäm­mige Be­wer­ber bei der Ein­stel­lung für die Polizei-Laufbahn be­vor­zugt. Diese „un­ge­setz­li­che neue Pra­xis“ höhle die Stan­dards aus, so dass „lang­fris­tig die Qua­li­tät der Po­li­zei und die Ein­heit­lich­keit ih­res Ver­hal­tens und da­mit der Rechts­durch­set­zung ge­fähr­det sind“.

Dar­über hin­aus würde ein gro­ßer Teil der tür­kisch– und ara­bisch­stäm­mi­gen Be­wer­ber auf eine „Kri­mi­na­li­täts­his­to­rie“ zu­rück­bli­cken. Darum seien An­for­de­run­gen an das po­li­zei­li­che Füh­rungs­zeug­nis ent­schärft wor­den. Man müsse bis zum Zeit­punkt der Be­wer­bung nicht nur wie frü­her zehn Jahre, son­dern le­dig­lich noch fünf Jahre straf­frei ge­blie­ben sein: „So sind schon ehe­ma­lige In­ten­siv­tä­ter in Ber­lin Po­li­zis­ten geworden ...

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