Erstattungsfähigkeit von Detektivkosten zur Überwachung des Arbeitnehmers

von Olaf Moegelin

Ein Arbeitgeber verlangt von seinem Arbeitnehmer Schadensersatz wegen aufgewendeter Detektivkosten. Anlass war eine Krankmeldumg die der Arbeitgeber nicht für glaubwürdig hielt. Auf Antrag der beklagten Arbeitgebers bestimmte die AOK mehrfach Untersuchungstermine für den Kläger bei dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen. Aber die Untersuchungstermin wurden vom Kläger nicht wahrgenommen.

Daraufhin beauftragte der Beklagte einen Detektiv. Er stellte bei seinen Observationen fest, dass der Kläger im Bistro seines Schwiegervaters volle Getränkekisten aus dem Kofferraum seines Autos in das Bistro trug.

Desweiteren notierte der Detektiv sinngemäß wie folgt: „ Er maß die Terrasse des Bistros aus; zuvor hatte er in einem Baumarkt Holz gekauft. Der Kläger transportierte die Holzbalken aus dem Auto in den hinteren Bereich des Bistros, darüber hinaus einen Eimer mit Spannschrauben und eine Tüte mit Pfostenhaltern aus Metall.

Einen Tag später schilderte der Detektiv seine Beobachten folgendermaßen: „Er baute mit einem Bekannten einen niedrigen Zaun als Umrandung einer Terrasse im Außenbereich des Bistros. Dabei hantierte der Kläger mit einer Säge, einem Hammer und einem Akkuschrauber. Ab 21:00 Uhr spielte der Kläger bis 00:51 Uhr American Dart, dabei trank er Bier und nahm auch hochprozentige alkoholische Getränke zu sich ...

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