Lima-Vereinbarung: Ein weiteres verlorenes Jahr für den Klimaschutz

von Dr. Peter Nagel

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!


Es kam, wie es zu erwarten war: Ein minimaler Kompromiss, der von der kohlepolitisch orientierten Bundesregierung auch noch begrüßt wird. Angeblich sei nun der Weg frei für ein Weltklimaschutzabkommen in Paris nächstes Jahr. Nur, ob dieses kommen wird, ist mehr als fraglich.


Und wenn tatsächlich ein Pariser Abkommen zustande kommen wird, dann wird es eines sein, das dem Klima nicht dient und mit irgendwelchen geringfügigen Emissionsreduktionen nicht verhindern kann, dass eine heute schon überlastete Atmosphäre mit weiteren hohen Klimagasemissionen überschüttet würde. Zumal der Vertrag erst ab 2020 gelten soll.


Nein diese Weltregierungen werden es auch in den nächsten 20 Jahren nicht schaffen, einen Klimavertrag auf den Weg zu bringen, der wirklich wirksamen Klimaschutz mit Nullemission und einer Kohlenstoffreinigung der Atmosphäre auf den Weg bringt.


Der eigentliche Schaden ist, dass es erneut einen windelweichen Kompromiss gegeben hat. Jetzt werden wieder ein Jahr lang die Klimaschutzorganisationen um die Welt jetten und eine Konferenz nach der anderen organisieren und besuchen, um innerhalb der untauglichen Maßnahmen vom öffentlich subventionierten grünen Klimaschutzfonds bis hin zum Emissionshandel Minimalfortschritte zu erlangen. Am Ende werden sie mit der weiteren Erwärmung der Erde zu rechnen haben.


Es wäre für den Klimaschutz besser gewesen, wenn es in Lima keine weiteren Hoffnungen auf einen Weltklimavertrag mehr gegeben hätte ...

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