Aufsichtsbehörden fordern Datenschutzerklärungen in App Stores

Es existiert ein Zusammenschluss von Datenschutzaufsichtsbehörden der ganzen Welt. Dieser nennt sich Global Privacy Enforcement Network, oder kurz: „GPEN“. Das GPEN hat erkannt, dass es derzeit zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Einbindung von Datenschutzerklärungen in Apps kommen kann. Im Juli haben wir bereits darüber berichtet und die Probleme aufgezeigt.

Verantwortlichkeit der App Store-Betreiber für Datenschutzerklärung

Das GPEN ist der Auffassung, dass die App Store-Betreiber für die Bereitstellung von Datenschutzerklärungen mitverantwortlich sind. Aus diesem Grund hat es einen offenen Brief an die Betreiber von insgesamt sieben App Stores, darunter auch die großen von Google und Apple, versandt. Sie fordern, dass zu den von den App Store-Betreibern angebotenen Apps auch eine Datenschutzerklärung im App Store vorhanden ist. Dies sollte ausnahmslos für jede App gelten, die personenbezogene Daten verarbeitet.

Diese Ansicht wird damit begründet, dass Vertreiber von Produkten sich mit verantwortlich zeigen müssen, wenn es um Aufklärung und Transparenz geht. Die Betreiber von App Stores seien bisher zu passiv gewesen.

Hintergrund des offenen Briefes ist sicher auch, die Mitte des Jahres durchgeführte Prüfung von Apps auf die Einhaltung der Datenschutzbedingungen. Dabei wurde festgestellt, dass rund 85 Prozent der 1211 untersuchten Apps die notwendige Transparenz im Umgang mit personenbezogenen Daten vermissen ließen ...

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