Selbstwirksamkeitserwartung

Das Konzept der perceived self-efficacy, der Selbstwirksamkeitserwartung, beschreibt die eigene Erwartung, aufgrund eigener Kompetenzen als erwünscht empfundene Handlungen erfolgreich selbst ausführen zu können.

Eine Komponente der Selbstwirksamkeitserwartung ist dabei die Kontrollüberzeugung, also die Annahme, dass nicht äußere Umstände ursächlich für Geschehen sind, sondern dass man selbst als Person gezielt Einfluss auf die Dinge und die Welt nehmen kann. Eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung ist daher verbunden mit einem internalen locus-of-controll.

Der kanadische Psychologie Albert Bandura, auf den das Konzept der Selbstwirksamkeitserwartung zurückgeht, zeigte auf, das Personen mit einer hohen Selbstwirksamkeitserwartung, also mit einem starken Glauben an die eigene Kompetenz, eine größere Ausdauer bei der Bewältigung auch schwieriger Aufgaben aufweisen, weniger anfällig für Angststörungen sind und mehr Erfolg im Berufsleben haben.

Albert Bandura benennt in seinen Studien insgesamt vier Quellen, durch die die Selbstwirksamkeitserwartung einer Person beeinflusst werden kann. Drei dieser Quellen wollen wir hier vorstellen:

Zunächst sind hier die eigenen Erfolgserlebnisse: Bewältigt man erfolgreich eine schwierige Situation, stärkt das den Glauben an die eigenen Fähigkeiten und man traut sich auch in Zukunft eher zu solche Situationen wieder zu meistern.

Dabei wirken die eigene Selbstwirksamkeitserwartung und die tatsächlich erzielten Handlungsergebnisse oftmals zirkulär: Aus einer hohen Selbstwirksamkeitserwartung folgen höhere Ansprüche an die eigene Person sowie eine höhere Bereitschaft, anspruchsvollere Herausforderungen zu suchen. Werden diese gemeistert, führt dies wiederum zu einer Bestätigung oder Erhöhung der Selbstwirksamkeitserwartung ...

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