Arschtritt ist keine betriebliche Tätigkeit

von Stefan Maier

Eine Schichtarbeiterin gab an, während der Arbeit an einer Verpackungsmaschine von einer Kollegin in den Hintern getreten worden zu sein. Das Landesarbeitsgericht beschäftigte sich in der Folge mit der rechtlichen Natur von Tritten in den Hintern am Arbeitsplatz.

Zunächst, so die Klägerin, habe man neben der Arbeit an der Maschine etwas herumgescherzt. Als sie sich dann wieder der Arbeit an der Maschine zugewandt hatte und sich dort gerade in gebückter Position befand, habe sie von einer Kollegin einen Tritt in den Hintern bekommen. Diese trug, wie auch die anderen Arbeiterinnen, mit Stahlkappen verstärkte Sicherheitsschuhe. Erst am nächsten Tag begab sich die Getretene ins Krankenhaus. Dort stellte man einen Bruch des Steißbeines fest ...

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