4A_341/2014: Zulässigkeit der Streitverkündungsklage

von Roland Bachmann
Die A. AG reichte ein Schlichtungsgesuch gegen die B. AG ein und verkündete gleichzeitig der C. GmbH den Streit. Mit der Klageschrift beantragte sie dem Bezirksgericht Maloja, die B. AG sei zur Zahlung von aufgerundet CHF 104'000 zu verurteilen; werde das Hauptbegehren abgewiesen, sei die C. GmbH als Streitverkündungsbeklagte zu verurteilen, der Klägerin denselben Geldbetrag zu bezahlen.

Der Instruktionsrichter des Bezirksgerichts trat auf die Streitverkündungsklage nicht ein. Das Kantonsgericht Graubünden schützte den Entscheid des Instruktionsrichters. Das Bundesgericht wies die dagegen erhobene Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.

Die Beschwerdeführerin rügte vor Bundesgericht unter anderem die Verletzung des rechtlichen Gehörs, da der Instruktionsrichter mit dem Entscheid über die Zulassung der Streitverkündungsklage nicht bis zum Vorliegen der Replik zugewartet habe, sondern bereits nach Ankündigung der Streitverkündungsklage in der Klageschrift die Stellungnahmen der Gegenparteien gemäss Art. 82 Abs. 2 ZPO eingeholt und vorab über die Zulassung der Streitverkündungsklage entschieden habe (BGer. 4A_341/2014 vom 5. November 2014, E. 2 und 2.2). Das Bundesgericht verwarf die Rüge.

Das Bundesgericht erinnerte daran, dass Art. 82 Abs ...Zum vollständigen Artikel

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