Wie kann die Bearbeitungsgebühr ohne Anwalt durch Klage herausverlangt werden?

Es verbleiben nur noch wenige Tage, um den Anspruch auf Herausgabe der Bearbeitungsgebühren bei Darlehensverträgen geltend zu machen. Nach dem 31. Dezember 2014 tritt die Verjährung ein, sodass dem Anspruch auf Erstattung der Bearbeitungsgebühr nicht mehr entsprochen werden kann. In solchen Fällen kann die Verjährung u.a. dadurch gehemmt werden, dass die Klage erhoben. Das Erheben der Klage hemmt die Verjährung, sodass der Anspruch auch im nächsten Jahr geltend gemacht werden kann gem. §§ 203 ff. BGB.

Da die Zeit nun drängt und das Auffinden eines Anwaltes sich als schwerwiegend in der vorweihnachtlichen Zeit zeigt, besteht die Möglichkeit bei einem Herausgabeanspruch bis zu 5000, 00 EUR, dass der Kläger selbst die Klage beim Amtsgericht erheben kann.

Klageerhebung

Ist das Amtsgericht nicht in dem Bezirk, in dem der Kläger lebt, kann dieser natürlich die Klage auch in dem Amtsgericht erheben, in dessen Bezirk er lebt. Jedoch sollte bedacht werden, dass die Klage in einem solchen Fall von Amts wegen an das richtige örtliche zuständige Gericht weiter geleitet wird. Eine falsche örtliche Zuständigkeit ist für die Verjährung unschädlich, sodass die Frist trotzdem gewahrt werden kann.

Die Klage wird dann bei der Rechtsantragsstelle, in dem Bezirk eingelegt, in dem die Bank ihren Sitz hat ...

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