Über das Seckieren……..{auch} beim Bundesarbeitsgericht.

von Liz Collet

Beim BAG hat man sich gestern mit der Frage von Verwirkung und Verjährung rund um Ansprüche wegen des Vorwurfes von seckierenden Verhaltensweisen am Arbeitsplatz befasst, die man neudeutsch als Mobbing beschreibt und das mancher als schiere Folter empfindet. Nach Art, Ausmass, Ausdauer – die er ebenso erleidet, wie das Gefühl des Ausgeliefertseins, dort wo er nunmal nicht einfach so gehen kann.

Das mag am Arbeitsplatz so sein, findet sich aber auch in anderen Bereichen. Und mehr oder weniger exzessiv in der Ausprägung, je nachdem wie demokratisch es hier oder da zugeht und wie man Demokratie so versteht und lebt und auslebt. Sollte das Sie jetzt an irgendwas anderes als an Arbeitsrecht und dortige Fragen erinnern und Assoziationen wecken, wären diese rein zufällig. Oder vielleicht auch nicht. Das könnte Ihnen am Ende diesen Posts erneut so gehen. Auch das vielleicht nur zufällig. Oder auch nicht so ganz.

Im konkreten Fall ging es um einen Kläger, der das erste juristische Staatsexamen abgelegt hatte und in der Zeit vom 23. Juli 1990 bis zum 28. Februar 2010 in einem Arbeitsverhältnis mit der P. GmbH bzw. mit deren Rechtsvorgängerinnen stand.

  • Zuletzt hatte er die Funktion eines Personalfachberaters/Fachberaters Arbeitsrecht inne.
  • In verschiedenen Zwischenzeugnissen wurde dem Kläger von der P. GmbH bescheinigt, dass er die ihm übertragenen Aufgaben “stets zu unserer vollen Zufriedenheit” bzw. “stets zu unserer vollsten Zufriedenheit” erfülle.
  • Für seine Leistungen erhielt der Kläger in den Jahren 2001 und 2006 Sonderprämien.

Anfang Juni 2006 wurde der Beklagte im Zuge einer Umstrukturierung neuer Vorgesetzter des Klägers. Danach wurde es irgendwie unerfreulicher für den Kläger an seinem Arbeitsplatz ...

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