Möglicher Schadensersatz für Telekom-Anleger

Der Bundesgerichtshof Karlsruhe entschied, dass der Verkaufsprospekt aus dem dritten Börsengang fehlerhaft ist (Az. XI ZB 12/12). Der Prospekt habe Anleger getäuscht, indem verheimlicht wurde, dass bei einem möglichen Kursverlust der Sprint-Aktien das Risiko immer noch voll und ganz bei der Telekom liegt. 1999 behauptete die Telekom nämlich, das US-Telekommunikationsunternehmen Sprint verkauft zu haben. Dabei wurde es aber nur an ein Tochterunternehmen „weitergeschoben“. Damit täuschte das Unternehmen einen Buchgewinn in Höhe von 8,2 Milliarden Euro vor. Als die T-Aktie 2001 regelrecht abstürzte, klagten sehr viele Anleger einige Jahre später. Insgesamt wurden über 17.000 Klagen eingereicht. Das Oberlandesgericht Frankfurt wies im Musterentscheid die Klage allerdings ab ...Zum vollständigen Artikel


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