Kommentar: Gefeierte 10 Milliarden Dollar für den Klimaschutz sind nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein

von Dr. Peter Nagel

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In Lima verkündete der Präsident der Weltklimakonferenz Manuel Pulgar-Vida die freudige Nachricht, dass der grüne Klimafonds nun auf 10 Mrd. US Dollar angestiegen ist. Viele Klimaschützer feiern dies schon als Erfolg von Lima.


Bei einem Vergleich mit den Zahlungen, die die Erderwärmung befördern und den Schäden, die sie verursacht, wird schnell ersichtlich, dass dieser grüne Klimafonds keine Chance haben wird, Nennenswertes für den Klimaschutz zu erreichen.


Wenn der grüne Klimaschutzfonds wie geplant zur Abmilderung von Klimafolgen eingesetzt werden soll, dann ist er rein gar nichts angesichts der Folgen, die die Erderwärmung heute schon verursacht. Alleine der Superhurrikan Sandy 2013 über New York hat mit 100 Mrd. US Dollar einen zehn mal höheren Schaden verursacht. Nach jüngsten Schätzungen des United Nations Environment Programme (UNEP) werden die Kosten für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels von 2025 bis 2030 pro Jahr bis zu 150 Mrd. US Dollar betragen, ab 2050 bis zu 500 Mrd. im Jahr – und das allein in den Entwicklungsländern.


Auch für den weltweiten Steuerzahler ist der grüne Klimafonds ein Nichts. Mit 550 Mrd. US Dollar jährlich subventionieren die öffentlichen Haushalte die fossile Energiewirtschaft, was für jede Tonne CO2-Emissionen etwa 100 US Dollar ausmacht ...

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