Scheidung “wider Willen”

So, jetzt gehöre ich auch dazu. Ich habe Beschwerde gegen einen Scheidungsbeschluss eingelegt, obwohl beide Parteien natürlich grundsätzlich geschieden werden wollen – am liebsten gestern.

Den vorausgehenden Termin zur nichtöffentlichen Sitzung leitete die Vorsitzende ein mit der Befragung der Parteien, ob diese denn auch geschieden werden wollten. Die anwesenden Anwälte machten große Augen: Wir waren davon ausgegangen, dass erst einmal über die – bereits längere Zeit – anhängige Folgesache nachehelicher Unterhalt verhandelt werden sollte. Darauf hingewiesen, war die Vorsitzende zunächst einmal peinlich berührt, das habe sie übersehen, ja, man würde nun über die Folgesache verhandeln, aber man könne in der Scheidungssache ja schonmal die Anträge aufnehmen und die parteien anhören. Dagegen war erst einmal nichts einzuwenden ...

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