Baumbachsche Formel

von Mirko Laudon

Die Baumbach’sche For­mel ist ein Ver­fah­ren zur Be­rech­nung der Kos­ten im Zi­vil­pro­zess oder Ver­wal­tungs­recht bei In­an­spruch­nahme meh­re­rer Be­klag­ter und un­ter­schied­li­cher Ver­ur­tei­lung der ge­richt­li­chen und au­ßer­ge­richt­li­chen Kos­ten. Be­nannt ist sie nach Adolf Baum­bach, ei­nem Kom­men­ta­tor der deut­schen Zi­vil­pro­zess­ord­nung (ZPO).

Die Kos­ten­for­mel im Detail

Die For­mel be­ruht auf dem Ge­dan­ken, dass zwi­schen den Streit­ge­nos­sen kein Pro­zess­rechts­ver­hält­nis be­steht und dem­ent­spre­chend der un­ter­le­gene Streit­ge­nosse nicht an den au­ßer­ge­richt­li­chen Kos­ten des ob­sie­gen­den Streit­ge­nos­sen be­tei­ligt wer­den darf. Diese au­ßer­ge­richt­li­chen Kos­ten wer­den un­ter Be­rück­sich­ti­gung des Grund­ge­dan­kens der §§ 91, 92 ZPO nach dem Grad des Ob­sie­gen und Un­ter­lie­gens zwi­schen dem Klä­ger und dem be­tref­fen­den Streit­ge­nos­sen auf­ge­teilt. Ob­siegt ei­ner der Streit­ge­nos­sen in vol­lem Um­fang, ist er von al­len Kos­ten frei­zu­stel­len ...

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