Blinde Bündner Justiz

Blinde Bündner Justiz

Der Kanton Graubünden hat ein Strafverfahren gegen seinen Kantonstierarzt vorschnell eingestellt und muss es nach einem Urteil des Bundesgerichts wiederaufnehmen ((BGer 6B_72/2014 vom 27.11.2014).

Liest man die Erwägungen des Bundesgerichts, fragt man sich unwillkürlich, ob im Kanton Graubünden die Spitzenbeamten etwas gleicher sind als andere Menschen. Hier ein paar Auszüge:

Mit diesen setzt sich die Vorinstanz allerdings gar nicht auseinander. Sie entkräftet die Argumentation des Beschwerdeführers nicht nur nicht, sie erwähnt seine Einwände nicht einmal (E. 3.3.3). Eine sachliche Begründung, weshalb sie diese als glaubhaft erachtet und weshalb sie umgekehrt jene des Beschwerdeführers als unzutreffend einstuft, ist ihren Erwägungen nicht zu entnehmen. Damit ist nicht nachvollziehbar, gestützt worauf sie ihre Schlüsse zieht (E. 3.3.3). Indem die Vorinstanz die diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers ohne weitergehende Prüfung als unzutreffend verwirft und seine Vorbringen in ihre Entscheidfindung in keiner Weise miteinbezieht, setzt sie sich mit seinen Parteistandpunkten nicht genügend auseinander (E. 3.3.3) ...Zum vollständigen Artikel

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