Aus für Zwangsrouter

Mit dem Zwang den Router des Internetprovider zu benutzen, könnte es bald vorbei sein. Wie schon im Koalitionsvertrag vorgesehen, soll der Routerzwang für Internet-Anwender untersagt werden.

Derzeit schreiben die meisten Provider und Kabelbetreiber ihren Nutzern bestimmte Routermodelle vor, was mit geringeren Wartungskosten begründet wird. Da Zugangsdaten unter Verschluss stehen, gibt es für die Nutzer keine andere Möglichkeit, als die vorgeschriebenen Geräte zu verwenden.

Erschwerend zu dieser Problematik kommt hinzu, dass die vorgeschriebenen Router teilweise veraltet sind und dadurch nicht mehr den aktuellen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Bei unbefugten Nutzungen durch Dritte haftet jedoch der Endverbraucher selbst. Auch Updates werden verspätet geliefert und führen so zu weiteren Sicherheitslücken.

Eine entsprechende Richtlinie der Bundesnetzagentur ist bisher anscheinend aufgrund fehlender gesetzlicher Grundlagen gescheitert. c’t hat jedoch mehrere Richtlinien aufgeführt, welche eine entsprechende Grundlage bäten ...

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    netzwelt.de - 7 Leser, 5 Tweets - Im Rahmen einer offiziellen Anhörung der Bundesnetzagentur haben sich 19 Gerätehersteller für eine Abschaffung der Routerzwang-Praxis der Provider eingesetzt. Auch die Große Koalition will sich Medienberichten zufolge für eine freie Wahl des Routers einsetzen.

  • CCC und FSFE kritisieren Verordnungsentwurf zur Routerzwang-Abschaffung

    zdnet.de - 11 Leser, 12 Tweets - In einer gemeinsamen Stellungnahme zum Entwurf begrüßen Chaos Computer Club und Free Software Foundation Europe die Ideen der Bundesnetzagentur grundsätzlich, kritisieren aber, dass Zugangsdaten nur auf Kundenanfrage herausgegeben werden sollen. Stattdessen fordern sie, dass Provider diese Informationen von sich aus offenlegen müssen.

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