Wird Gerichtsberichterstattung Alice Schwarzer zum Verhängnis?

von Mirko Laudon

Bereits im Februar haben wir Alice Schwarzer ein turbulentes Jahr vorausgesagt, nachdem es erste Berichte darüber gab, dass die von ihr eingereichte Selbstanzeige unvollständig gewesen sein könnte. Im Mai war bekannt geworden, dass mehrere Objekte durchsucht worden seien, nach neuen Informationen soll das Finanzamt Gummersbach die Steuererklärungen der letzten zehn Jahre (unverjährter Besteuerungszeitraum) sehr eingehend überprüfen.

Richtigerweise macht die Staatsanwaltschaft Köln zu den Ermittlungen keinerlei Angaben:

„Aufgrund des Steuergeheimnisses können wir weder die Existenz eines Steuerverfahrens bestätigen noch inhaltliche Angaben zu möglicherweise hier geführten Verfahren machen.“

Foto: Itu (CC BY-SA 3.0)

Möglicherweise könnte Alice Schwarzer jedoch ausgerechnet ihre „Gerichtsberichterstattung“ für „Bild“ zum Verhängnis werden, genauer gesagt, die dafür erhaltenen Honorare. Denn ihr ehemaliger Auftraggeber berichtet, dass Beamte der Steuerfahndung Köln in der vergangenen Woche unangekündigt das Verlagshaus in Berlin aufsuchten, um Auskünfte im Zusammenhang mit Schwarzers Autoren-Tätigkeit während des Kachelmann-Prozesses zu erhalten ...

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