Wer wird als Mann denn schon geboren, man wird zum Mann doch erst gemacht

Sie wurde 1982 als Frau geboren und heiratete 2008 einen Mann.

Im Jahr 2010 ließ sie ihre weiblichen Vornamen in männliche Vornamen ändern und ist aufgrund rechtskräftigen Beschlusses des Amtsgerichts Schöneberg aus 2011 als dem männlichen Geschlecht zugehörig anzusehen. Seine/ihre Ehe wurde im Februar 2013 geschieden.

Nach Zuerkennung des männlichen Geschlechts setze er/sie die bis dahin verabreichten Hormone ab und wurde wieder fruchtbar. Nach einer Samenspende („Bechermethode“) gebar er/sie im März 2013 einen Knaben.

Der Antrag, mit den neuen männlichen Vornamen als Kindesvater im Geburtenregister eingetragen zu werden, wies das Amtsgericht ab. Stattdessen wies das AG das Standesamt an, die Gebärende als Kindesmutter mit den ursprünglichen weiblichen Vornamen einzutragen.

Die hiergegen gerichtete Beschwerde des Betroffenen und des Kindes hatte vor dem KG Berlin keinen Erfolg ...

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