Kann eine beladene Euro-Palette bei einem Gericht „zur Akte gereicht“ werden?

von Gerhard Ostfalk

Die Parteien streiten sich über die Qualität bestellter Produkte im Umfang einer ganzen Euro-Palette. Insgesamt wurden Waren mit einem Gewicht von mehreren hundert Kilo hergestellt und auf einer Palette geliefert, die der Besteller aber nicht angenommen hatte, da sie nach seiner Auffassung der geforderten und vereinbarten Qualität nicht entsprachen. In erster Instanz wurde dem Besteller zunächst Recht gegeben. Das Landgericht bezweifelt aber in zweiter Instanz die Richtigkeit dieser Entscheidung und will die Waren nochmals einem Sachverständigen zur Prüfung übergeben.

Das Landgericht fordert nunmehr dazu auf, die gesamten Waren „zu den Akten zu reichen“. Jetzt fragt sich der Beklagte, wie das gehen soll. Muss nun der Kläger bei Gericht mit einem Hubwagen oder gar mit einem Gabelstapler vorfahren ...

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