Pech bei der Weihnachtsfeier

von K&K Bildungsmanufaktur

Verteilt ein Arbeitgeber bei einer betrieblichen Weihnachtsfeier hochwertige Geschenke an die Teilnehmer, so besteht für Mitarbeiter, die nicht an der Feierlichkeit teilnehmen, kein Anspruch auf das Geschenk. So urteilte das Arbeitsgericht Köln im Jahre 2013.

Dabei hatte ein Handelsunternehmen mit ca. 100 Mitarbeitern bei seiner Weihnachtsfeier im Jahr 2012 an jeden Teilnehmer ein IPad Mini im Wert von ca. 400 Euro verschenkt. Diese Aktion wurde im Vorfeld nicht angekündigt und diente dazu, die künftigen Teilnehmerzahlen bei Betriebsfeiern zu steigern.

Dagegen klagte ein Arbeitnehmer. Er sah sich in seinem Recht auf Gleichbehandlung verletzt, da er zum Zeitpunkt der Weihnachtsfeier arbeitsunfähig war. Zudem sah er das iPad als Vergütung an, welches ihm auch trotz seiner Arbeitsunfähigkeit zustehe.

Dieser Ansicht konnte das Gericht nicht entsprechen. Die „Überraschung“ des Arbeitgebers sei eine Belohnung des freiwilligen Engagements über die Arbeitszeit hinaus. Daher ist die Zuwendung nicht mit einer Vergütung für geleistete Arbeit zu vergleichen, sondern es handle sich um eine Zuwendung eigener Art ...

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