Keine Revisionsbegründung....weil nichts mit dem Verteidiger abgesprochen war

von Carsten Krumm

Dumm gelaufen für den Angeklagten: Er wird vom LG verurteilt - sein Verteidiger legt Revision ein, begründet diese aber nicht. Der Grund ist wohl einfach: Zwischen beiden war klar, dass die Revision wohl aussichtslos wäre. Nach Anwaltswechsel will der Angeklagte aber nichts mehr davon wissen. Wiedereinsetzung nach der Revisionsverwerfung hat er so dann aber doch nicht bekommen:

Der Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach Versäu-mung der Revisionsbegründungsfrist bleibt ohne Erfolg, weil der Angeklagte weder dargelegt noch glaubhaft gemacht hat, dass er ohne Verschulden gehin-dert war, die versäumte Frist einzuhalten (§ 44 Abs. 1 StPO). Dem Angeklagten war aus dem Schreiben seines früheren Verteidigers vom 5. Juni 2014 bekannt, dass dieser die nur „fristwahrend“ (vgl. den Revisi-onseinlegungsschriftsatz vom 15 ...

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