BGB.Kommentar.de - Interview mit Dr. Sabine von Göler

von Ralf Zosel

Vergangene Woche ist der BGB.Kommentar.de unter der gleichlautenden Internetadresse erschienen. Es handelt sich laut Ankündigung um einen "frei verfügbaren Kommentar zum Zivilrecht, dessen Inhalte kostenlos und ohne Registrierung für Jedermann zugänglich sind".

Über den neuen Kommentar sprach ich mit Dr. Sabine von Göler, Rechtsanwältin und Geschäftsführerin der Dr. von Göler Kommentare, einem Geschäftsbereich der Karriere-Jura GmbH. Das Unternehmen betreibt u. a. den größten Stellenmarkt für Juristen im Internet mit über 500 Personalanzeigen im Jahr.

An wen richtet sich der Kommentar eigentlich? Mehr an die professionellen Kolleginnnen und Kollegen oder mehr an den “Endverbraucher”?


Dr. Sabine Freifrau Göler von Ravensburg

Da fragst Du direkt nach einem der zwei zentralen Unterschiede zu den gewohnten Print-Kommentaren: der Online-Kommentar wendet sich an beide Zielgruppen. Es gibt zwei Bereiche: neben dem Gesetzeskommentar, wie ihn die Juristen kennen, wird zusätzlich ein Bereich für den Rechtsverkehr, also mit Erläuterungen in einfacheren Worten für den juristischen Laien angeboten.

Über den zweiten Unterschied schreibst du schon in deiner Ankündigung: “Der Online-Kommentar macht dabei konsequent von den Möglichkeiten des Internets Gebrauch.” Was meinst du damit eigentlich?

Damit sind insbesondere drei Bereiche gemeint, die die Nutzbarkeit des Kommentars für Juristen maßgeblich beeinflussen:

Die Nummern der Fußnoten sind anklickbar, so dass der Leser ohne Unterbrechung des Leseflusses schnell zur Fußnote und wieder zurück in den Volltext gelangt. In den Fußnoten sind viele Urteile und Online-Quellen direkt verlinkt, wodurch man einfach schneller voran kommt.

Es werden Randnummern angeboten, um die schnelle Auffindbarkeit spezieller Fundstellen sicher zu stellen ...

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