Aktuell: Abmahnungen gegen Apotheken (mit Impressumsanleitung)

von Thomas Schwenke

Auszug aus den Abmahnungen, wie sie bereits einige meiner Mandanten erhalten haben.

Ich versuche eigentlich gerne, das Wort “Abmahnwelle” zu vermeiden, jedoch liegt dieser Vergleich hier nicht wirklich fern. Viele Apotheken haben gleich oder ähnlich lautende Abmahnungen vom Apotheker Hartmut Rudolf Wagner, Inhaber der Brücken-Apotheke in Schwäbisch-Hall erhalten (s. auch Berichte bei Apotheke-adhoc, Deutsche-Apotheker-Zeitung). Versendet wurden sie durch Rechtsanwalt Christoph Becker von der Kanzlei “Richtig. Recht.” in Leipzig.

Neben fehlenden Kennzeichnungen und widerrechtlichem Vertrieb medizinischer Produkte werden auch Impressumsfehler beanstandet. Ich halte die Abmahnungen für missbräuchlich und erkläre nachfolgend warum.

Trotzdem empfehle ich Ihnen, sich rechtlich beraten zu lassen und die beanstandeten Punkte zu korrigieren.

Falls Sie ebenfalls eine Abmahnung erhalten haben, empfehlen wir Ihnen die Rechtsberatung unserer Kooperationskanzlei. Die Ersteinschätzung zu Ihrer Abmahnung erfolgt kostenlos und unverbindlich:
Kanzlei Niklas Plutte, Rechtsanwalt und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz, info@ra-plutte.de, Telefon:+49 6131 9205994, http://www.ra-plutte.de/

Anleitung zum Impressum einer Apotheke

In fast allen Abmahnungen werden Impressumsfehler beanstandet. Aus diesem Grund sollten Sie anhand der folgenden Liste prüfen, ob Ihr Impressum die gesetzlichen Anforderungen erfüllt:

  • Name/Firma – Im Fall von Einzelpersonen, muss der Vorname und Nachnahme angegeben werden (bitte Vornamen nicht abkürzen), z.B. “Max Mustermann”. Im Fall von Körperschaften oder Firmen deren Namen, z.B. “Muster GmbH”. Weicht der Branchenname der Apotheke vom Inhaber ab, können Sie dies z.B. wie folgt formulieren: “Muster-Apotheke, Inhaber Max Mustermann, e.K ...
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  • Hamburger Apothekerverein prüft Relevanz

    deutsche-apotheker-zeitung.de - 28 Leser - Berlin - Der Hamburger Apothekerverein will für seine von der jüngsten Abmahnungswelle betroffenen Mitglieder „geeignete Schritte des Rechtsschutzes“ prüfen. In einem Fax-Info rät er, nicht voreilig die geforderte kostenpflichtige Unterlassungserklärung abzugeben oder den angebotenen Vergleich ohne Weiteres anzunehmen. Für eine weitere Analyse b...

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