Abmahnanwalt tappt in Falle: Geld ja, Unterlassungserklärung nein

von Karsten Gulden

Ich halte nicht viel von den einschlägig bekannten Abmahnanwälten. Das dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben. Ebenso groß wie deren Geldhunger ist zumindest in einem Fall auch die Unüberlegtheit, das einzige Schutzschild zu zerstören, welches sie haben – den gewollten Urheberrechtschutz….

Der Schutz der Urheberrechte – ja, das wird immer vorgeschoben. Nur deshalb mahne man ab. Es sei ja im Sinne der Abgemahnten.

Liebe Leute, das glaubt ihr doch selbst nicht, wenn ihr morgens aufsteht und in den Spiegel schaut, oder doch?

Einer dieser grandiosen Vertreter hat sich nun selbst ans Messer geliefert und mitgeteilt, dass er nur Geld will, sonst nichts. Alles andere sei dann erledigt. Aha. Hat er einen neuen Spiegel bekommen, in dem er sich morgens betrachten will oder ist er sich um die Folgen seiner Worte nicht bewusst?

Chronologie des vorgeschobenen Urheberrechtsschutzes:

- Schreiben des Abmahnanwalts (AA):

„Leider kann ich Ihrem Schreiben weder eine Vergleichsbereitschaft noch eine Bereitschaft zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung entnehmen. Daher ist die Angelegenheit noch nicht erledigt ...

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