Verbraucherinsolvenz vs. Regelinsolvenz: Welches Verfahren ist das Richtige für mich?

Verbraucherinsolvenz vs. Regelinsolvenz: Welches Verfahren ist das Richtige für mich?

Ist man völlig überschuldet und sieht keine Aussicht mehr, führt der Weg meistens zu einer Schuldnerberatung und es stellt sich die Frage, was man machen kann. Eine der Optionen ist das reguläre Insolvenzverfahren, nach dessen Durchlaufen eine Restschuldbefreiung Sie praktisch „schuldenfrei“ macht, sofern die sogenannte Restschuldbefreiung gewährt wird. Das Insolvenzverfahren beschäftigt sich mit der Zahlungsunfähigkeit von Privatpersonen, Unternehmen und Selbstständigen. Man unterscheidet dabei zwischen der Regelinsolvenz, die für Unternehmen oder Selbstständige in Betracht kommt und der Verbraucherinsolvenz, die für Personen gilt, die nicht selbstständig sind. Beiden Verfahren ist eines gemeinsam: die Restschuldbefreiung nach Abschluss des Insolvenzverfahrens. Zwar haben beide Verfahren das gleiche Ziel, jedoch sind hierbei auch einige wichtige Unterschiede zu beachten. Wichtig ist es zunächst festzustellen, welches Verfahren für wen das Richtige ist. Nur wenn der „richtige“ Antrag beim Insolvenzgericht gestellt wurde, läuft man nicht der Gefahr entgegen, dass das Gericht den Antrag als unzulässig zurückweist.

Verbraucherinsolvenz für Personen die nicht Selbstständig sind

Das Verbraucherinsolvenzverfahren kommt für alle natürlichen Personen in Betracht, die nicht Selbstständig sind. Das sind beispielsweise Arbeitnehmer, Arbeitslose und Rentner.

Regelinsolvenz für Unternehmen und Selbstständige

Im Gegensatz hierzu ist die Regelinsolvenz immer dann anzuwenden, wenn es sich beim Schuldner um einen Unternehmer oder um einen Selbstständigen handelt. Dies ist zwar der Regelfall, aber wie immer gibt es zu jeder Regel auch eine Ausnahme. So kann unter gewissen Umständen auch ein ehemals Selbstständiger in die Privatinsolvenz gehen ...

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