WhatsApp-Marketing & Recht Teil 1: Der WhatsApp-Sharing-Button

von Thomas Schwenke

WhatsApp hat mehr aktive Nutzer als Twitter und ist für persönliches Empfehlungsmarketing besonders geeignet. Was dabei rechtlich zu beachten ist, erkläre ich in dieser Beitragsreihe, die mit dem Sharing-Button von WhatsApp beginnt.

Mit dem WhatsApp-Sharing Button werden Nachrichten nicht an die eigene Pinwand, sondern direkt an persönliche Kontakte geschickt. Beispiel: Sharingfunktion in den Produktdetails der mobilen Ansicht des Douglas-Shops.*

WhatsApp ist der Senkrechtstarter beim Social Sharing (s. Beitrag von Johannes Lenz). Anders als z.B. bei Facebook oder Twitter werden die Empfehlungen nicht auf öffentlichen Timelines geteilt sondern direkt an WhatsApp-Kontakte oder WhatsApp-Gruppen gesendet. Die Empfehlungen sind dadurch persönlicher und schließen nicht nur zu “traditionellen” Sharing-Buttons auf, sondern überholen diese sogar.

Dabei tauchen auch viele rechtliche Fragen auf, ganz besonders was den Datenschutz und die Haftung für unerwünschte Belästigung der Empfänger angeht. In diesem Beitragsteil werde ich Antworten auf diese Fragen geben und Ihnen mit Tipps bei der Einbindung helfen.

Der WhatsApp-Sharing-Button und der Datenschutz

Vor dem Hintergrund der Diskussion um den Like-Button von Facebook drängt sich zuerst die Frage auf, ob auch der WhatsApp-Sharing-Button datenschutzrechtlich zulässig ist.

Datenschutzprobleme entstehen, wenn Sharing-Buttons mit Hilfe eines Codes der jeweiligen sozialen Netzwerke eingebunden werden. Dabei wird der Code beim Aufruf Ihrer Onlinepräsenz ausgeführt und der Button “vom Netzwerk-Anbieter geladen.” Hierbei ist es dem Anbieter möglich auf Daten der Nutzer zuzugreifen und bei diesen einen Cookie zu setzen, mit dessen Hilfe das Nutzerverhalten zu Werbezwecken analysiert werden kann.

Der WhatsApp-Sharing-Button ist jedoch lediglich ein Hyperlink (Anleitung bei Allfacebook ...

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