Blaue Ozeane

Wissen Sie, wie viele Rechtsanwälte derzeit zugelassen sind? Und wie viele Bewohner auf jeden dieser 160.000 Anwälte kommt? Rechnen Sie es nicht aus, das Ergebnis ist zum Heulen. Das Einzige, was bei Rechtsanwälten in den letzten Jahren in diesem Zusammenhang stetig zurück gegangen ist, ist der Pro-Kopf-Umsatz.

Sie sind Steuerberater und freuen sich, das das alles Sie nicht betrifft? Warten Sie ab – die Anzahl der Steuerberater geht auch in Richtung 100.000. Wir sprechen uns dann in ein paar Jahren wieder. Spätestens.

Schön und gut. Aber was hat das mit einem blauen Ozean zu tun? Auf den ersten Blick zunächst einmal nichts. Oder vielleicht doch?

„Blue Ocean Strategy“ – unter diesem Begriff entwickelten zwei Wirtschaftswissenschaftler, W. Chan Kim und Renée Mauborgne, an der französischen INSEAD Business Scholl eine strategische Managementmethode zur Entwicklung neuer, dauerhaft profitabler Geschäftsmodelle. Hierbei benutzten sie das Bild der blauen und der roten Ozeane.

Als Red Oceans, als rote Ozeane, beschreiben sie gesättigte Märkte mit harter Konkurrenz durch eine Vielzahl von Mitbewerbern („Raubfischen“), die alle vergleichbare Produkte und austauschbaren Service anbieten. Demgegenüber stehen die Blue Oceans, die blauen Ozeane, also die unberührten Märkte, die noch frei sind von den blutigen Konkurrentenkämpfen der konkurrierenden Raubfische.

Will sagen: Suchen Sie nach innovativen, neuen Märkten, die ihren (potentiellen) Mandanten einen Nutzen bieten, den sie heute in dieser Form noch nicht finden. Weichen Sie also dem bestehenden harten Wettbewerb aus, indem sie einen neuen Markt finden und sich und Ihrer Dienstleistung hierdurch einen neuen Markt erschließen ...

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