Zustimmung bei Device Fingerprinting erforderlich

Nach Ansicht der Artikel-29-Datenschutzgruppe ist Device Fingerprinting nur nach Opt-In des Nutzers zulässig. Sie beruft sich dabei auf die Cookie-Richtlinie, die jedoch in Deutschland nicht umgesetzt ist.

Device Fingerprinting – die Basics

Device Fingerprinting wird oftmals auch als Browser Fingerprinting bezeichnet. Fingerprinting ist jedoch etwas anderes als der bekannte „Cookie“, dessen Speicherung man in seinen Browser-Einstellungen untersagen kann, um sich vor Tracking im Web zu schützen.

Denn auch wer keine Cookies zulässt, kann als bestimmter Nutzer an Hand seiner Systemkonfigurationen wiedererkannt werden, da jeder einen individuellen Finderabdruck hinterlässt. Diesen hinterlässt jeder Browser beim Aufrufen einer Webseite, indem er Informationen über beispielsweise Bildschirmeinstellungen und Browsertyp sowie verwendete Plugins preisgibt. So hinterlässt ein Nutzer ohne sein Zutun zahlreiche Informationen, die es dem Webseitenanbieter in der Vielfalt und mittels Verknüpfung ermöglichen, ein individuelles Bild zu schaffen, das es höchstwahrscheinlich nur einmal im Internet gibt (ca. 90%).

Versteckte Datensammlung

Device Fingerprinting ermöglich so eine versteckte Datensammlung, was die Alarmglocken bei Datenschützern läuten lässt. Die Artikel-29-Datenschutzgruppe warnt davor, dass Device Fingerprinting wesentlich gefährlicher sei als die Verwendung bloßer Cookies ...

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